– Im GT3-Auto auf der Nürburgring-Nordschleife hat Max Verstappen bereits nachhaltig Eindruck hinterlassen. Der Formel-1-Star hat jedoch in der Vergangenheit anklingen lassen, dass ihn auch andere Rennserien und -autos reizen würden. Auch die Hypercars der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC)?
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Sein Landsmann Robin Frijns kann sich das gut vorstellen. “Ich denke schon”, antwortet der BMW-Werksfahrer im Gespräch mit der niederländischen Ausgabe von Motorsport.com auf die Frage, ob er Verstappen in Zukunft in der WEC fahren sieht.
Frijns gibt allerdings zu: “Ich kenne ihn nicht so gut, ich spreche gelegentlich mit ihm, eigentlich habe ich mehr Kontakt zu Jos als zu Max. Aber ich sehe ihn in ein paar Jahren in der WEC fahren. Eher im Hypercar als in der LMGT3”, so der Niederländer.
Verstappen hat in seiner Rolle als Sim-Racer in der Vergangenheit bereits an der virtuellen Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans teilgenommen. Eine Verbindung zur Hypercar-Klasse gibt es durch Ford. Der US-Autobauer ist seit dieser Saison Motorenpartner von Red Bull in der Formel 1 und steigt 2027 mit einem eigenen LMDh-Programm in die WEC ein.
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Obwohl Verstappen bisher mehr Erfahrung in GT3-Autos hat, die in der WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans ebenfalls zum Einsatz kommen, glaubt Frijns, dass für seinen Landsmann nur ein Start in der Hypercar-Klasse in Frage käme.
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“Man will in der Topklasse fahren, zumindest sehe ich das so”, sagt Frijns und verweist darauf, dass die Hypercars aufgrund ihrer Leistung und des Abtriebs eher mit dem Fahrstil der Formel 1 vergleichbar seien.
Ein Start eines internationalen Stars wie Verstappen könnte der WEC nach Einschätzung von Frijns weltweit neuen Schwung geben. “Wenn sich also ein großer Name wie Verstappen in der WEC engagiert, könnte das einen wirklich starken Schub geben”, sagt Frijns.
Denn das Zuschauerinteresse konzentriert sich bislang vor allem auf Europa. “Natürlich gibt es Rennen wie Imola, besonders Spa und Le Mans, wo man große Zuschauermengen hat. Aber wenn man zu anderen Veranstaltungen reist, wie zum letzten Rennen in Bahrain… das lässt ein wenig nach”, so Frijns.
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