Aston Martin Valkyrie für WEC 2027: LMH mit Evo-Jokern

Aston Martin Valkyrie für WEC 2027: LMH mit Evo-Jokern

– Das ist der überarbeitete Aston Martin Valkyrie für die WEC-Saison 2027! Der aktualisierte Aston Martin Valkyrie von The Heart of Racing absolvierte bei einem dreitägigen Testprogramm in Silverstone seine ersten Meter auf der Rennstrecke.

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Titel-Bild zur News: Aston Martin Valkyrie (2027) bei Testfahrten in Silverstone

Der V12-Saugmotor bleibt das akustische Aushängeschild des Projekts und der Bolide wird weiterhin ohne Hybridsystem fahren. Welche genauen Updates am Fahrzeug vorgenommen wurden, behält das Team vorerst für sich. Ins Auge sticht zunächst eine neue Endplatte am Heckflügel, die sich nun bis nach unten zum Diffusor zieht, während sie bei der aktuellen Version auf halber Höhe endet.

Es ist davon auszugehen, dass in erster Linie das Defizit beim Topspeed angegangen werden wird. Der Valkyrie hatte große Probleme auf Highspeedstrecken wie Daytona und Le Mans. Entsprechend verwundert es nicht, dass Teamchef Ian James bei der Frage nach Updates insbesondere das Thema Aerodynamik nannte. Auch beim Thema Reifenverschleiß ist die Konkurrenz noch ein Stück voraus.

Testfahrten Aston Martin Valkyrie (2027)

Aston Martin Valkyrie für WEC 2027: LMH mit Evo-Jokern

Die Testarbeit begann zu Wochenbeginn mit einem ersten Funktions-Rollout auf dem Flugplatz-Gelände von Hinton. Am Mittwoch folgte der erste umfassende Streckentest auf dem Silverstone Circuit. Am Steuer des in einer grün-schwarz-blauen Tarnlackierung gehaltenen Prototypen kam unter anderem Werksfahrer Harry Tincknell zum Einsatz.

Unter dem Motto “Valkyrie – The Sound of Evolution” teilt die Mannschaft erste Eindrücke der Testfahrten. Das Entwicklungsprogramm wird in den kommenden Wochen intensiv fortgesetzt. Am 9. September testet das Team im amerikanischen Austin, wo unter anderem auch Ferrari und Genesis auf der Strecke erwartet werden.

Mitte September folgt ein weiterer Test im spanischen Aragon, ehe zwischen Oktober und November dreitägige Messungen im Windshear-Windkanal auf dem Programm stehen. Dort werden die finalen aerodynamischen Spezifikationen erfasst.

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Harry Tincknell, Tom Gamble

2027 wird das dritte Jahr des Aston Martin Valkyrie in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und IMSA SportsCar Championship. Das Projekt begann 2025 vielversprechend und feierte seinen Höhepunkt beim IMSA-Finale auf der Road Atlanta mit dem ersten Podiumsplatz. Vor allem die Zuverlässigkeit begeisterte von Anfang an.

Die Saison 2026 verlief dann aber überraschend mühsam. Tom Gamble und Harry Tincknell holten mit Platz vier in Spa-Francorchamps das bisher beste WEC-Ergebnis für den V12-Boliden, Alex Riberas und Marco Sörensen haben hingegen erst zwei WM-Punkte auf dem Konto. In der IMSA wäre nach einem mühsamen Beginn in Elkhart Lake mit Platz zwei der Durchbruch gelungen, doch eine Strafe warf Roman De Angelis und Ross Gunn auf P5 zurück.

Aktuell belegt Aston Martin in der Hersteller-Wertung der FIA WEC den sechsten Rang, knapp hinter Alpine. In der GTP-Klasse der IMSA-Serie rangiert das Team, das dort nur ein einzelnes Fahrzeug einsetzt, auf der fünften Position.

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The Heart of Racing ist karitativ engagiert und unterstützt herzkranke Kinder in den USA. Gelder werden insbesondere zur Forschung und Betreuung eingesetzt.

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