ADAC GT Masters Vorschau: Das wilde Highspeed-Festival auf dem Salzburgring

ADAC GT Masters Vorschau: Das wilde Highspeed-Festival auf dem Salzburgring

– Das lange Warten hat ein Ende: Die Sommerpause des ADAC GT Masters endet am kommenden Wochenende mit dem vorletzten Saisonevent auf dem Salzburgring. Vom 4. bis 6. September gibt die GT3-Nachwuchsliga des ADAC auf der Oldschool-Strecke vor den Toren der Mozartstadt Gas.

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Titel-Bild zur News: Das ADAC GT Masters gastiert zum zweiten Mal in Österreich

Zwei Endurance-Läufe über jeweils 80 Minuten warten auf die Fans vor Ort und zu Hause. Das Samstagsrennen wird von Sport1 live ab 14:00 Uhr im Free-TV übertragen. Die gesamte Rennaction zeigen Joyn und ServusTV On, darüber hinaus überträgt der YouTube-Kanal des ADAC auch die beiden Qualifyings live.

Titelkampf im ADAC GT Masters spitzt sich zu

Im Kampf um die Meisterschaft stehen auf dem Salzburgring die Saisonrennen neun und zehn auf dem Programm. Die Ausgangslage könnte nicht spannender sein. Die Führenden, Felix Hirsiger/Finn Zulauf (beide Team Engstler) im Lamborghini Huracan GT3 Evo 2, liegen in der Tabelle lediglich einen Punkt vor dem BMW-Duo Tim Zimmermann/Leyton Fourie (beide FK Performance).

Für die Verfolger war der Salzburgring im vergangenen Jahr ein erfolgreiches Pflaster. Fourie fuhr am Sonntag zur Poleposition und das Duo gewann das Rennen, nachdem sie am Vortag Sechste geworden waren.

Lokalmatadoren: Tim Hütter aus Gallneukirchen, Leo Pichler aus Weiz und Kiano Blum aus Fussach

“Am ersten Renntag hatten wir leider Regen, das sind nicht die besten Bedingungen für unser Auto, ansonsten wäre es vermutlich ein noch besseres Wochenende geworden”, erinnert sich Fourie. “Der Salzburgring sollte uns und unserem Auto gut liegen. Unser Ziel ist klar: Wir möchten mindestens so erfolgreich sein wie im vergangenen Jahr und als Tabellenführer abreisen.”

Mit drei Saisonsiegen und einem weiteren Podiumsplatz im Gepäck reisen die Tabellenführer nach Österreich. Zulauf kommt voller Motivation an den Salzburgring, rechnet allerdings mit einem herausfordernden Wochenende für ihn und Teamkollege Hirsiger.

“Wir müssen die Rennen abwarten. Allerdings sollte die Strecke eine der schwierigeren für unseren Lamborghini werden”, gibt der 22-Jährige ehrlich zu. “Wir versuchen, solide Punkte zu holen, um im Meisterschaftskampf zu bleiben. Unser Fokus liegt darauf, uns eine gute Ausgangslage für das Finale in Hockenheim zu schaffen.”

Salzburgring-Heimspiel für drei Österreicher

Drei Lokalmatadoren aus Österreich werden das zweite Saisonheimspiel im Kalender nach dem Red Bull Ring bestreiten. Einer davon ist Leo Pichler (Razoon – More than Racing). Mit seinem Porsche 911 GT3 R hat er bereits einen Saisonsieg gefeiert und hofft auf ein starkes Heimspiel.

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“Es ist eine echte Oldschool-Strecke, die sehr speziell ist und alles zu bieten hat. Du hast lange Geraden, langsame und schnelle Kurven. Wenn das Wetter nicht mitspielen sollte, wird es extrem interessant, denn das ist nicht ohne”, erklärt der Weizer.

“Wir haben schon auf dem Red Bull Ring gewonnen und ich hoffe, uns gelingt auf dem Salzburgring ein zweiter Heimsieg.” Der Zweite im Bunde ist Tim Hütter aus Gallneukirchen. Für ihn ist es die zweite Saison im ADAC GT Masters. Gemeinsam mit dem Team Engstler greift auch er im Lamborghini an.

Fahrerlagerkurve des Salzburgrings

Auf den Auftritt vor seinen Landsleuten freut auch Kiano Blum (Haupt Racing Team), allerdings unter schwierigeren Voraussetzungen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen hat der Ford-Pilot noch keine einzige Rennrunde auf dem Salzburgring gedreht.

“Mein Team war im vergangenen Jahr bereits da, also haben wir Daten und Videos, mit denen ich mich bestmöglich vorbereiten werde”, erklärte der Pilot aus Fussach. In der Meisterschaft liegt er gemeinsam mit Niklas Kalus aktuell auf dem dritten Gesamtrang.

ADAC GT Masters mit Endurance-Rennen am Salzburgring

Auf dem 4,255 km langen Salzburgring gastiert das ADAC GT Masters zum zweiten Mal in der Seriengeschichte. Bei den insgesamt zwölf Kurven sticht eine heraus: Die Fahrerlagerkurve, die mit rund 245 km/h durchfahren wird und viel Mut erfordert.

Auslaufzonen gibt es kaum, somit zählt Präzision, sonst geht es für die Piloten direkt ins Kiesbett. >uf dem Salzburgring warten erneut zwei Endurance-Rennen mit zwei Boxenstopps inklusive Fahrerwechseln. Während der 80 Minuten Renndauer werden einmal die Reifen getauscht und nach Belieben nachgetankt.

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Unterschiedliche Strategien sorgen für Spannung bis zur karierten Flagge. Auf sein Debüt freut sich an diesem Wochenende Fabian Dybionka. Er wird sich für die beiden verbliebenen Saisonstationen den Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams mit Emil Gjerdrum teilen.

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