– Am Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Salzburgring in Österreich stattete unter anderem ein ein ganz besonderer Zuschauer der Rennserie einen Besuch ab: Franz Tost, der viele Jahre als Teamchef in der Formel 1 arbeitete, war am Samstag vor Ort. Er ist als Unterstützer von Tim Hütter tätig.
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Hütter fährt seine zweite Saison für das Liqui Moly Team Engstler und wird durch seinen österreichischen Landsmann Tost menschlich und sportlich in seiner Entwicklung gefördert. Tost übergab bei der Siegerehrung die Pokale an die Zweitplatzierten, Fabian Dybionka und Emil Gjerdrum vom Haupt Racing Team.
Runder Geburtstag am Renntag
Eines der Urgesteine im ADAC GT Masters feierte am Sonntag seinen 30. Geburtstag: Tim Zimmermann. Der FK-Performance-Pilot freute sich über zwei Geburtstagstorten, ein liebevolles Ständchen seines Teams und unzählige Glückwünsche aus dem gesamten Fahrerlager. Zudem zierte ein besonderer Aufkleber seinen BMW M4 GT3 Evo.
Das beste Geburtstagsgeschenk machte sich Zimmermann mit seinem Teamkollegen Fourie aber bereits am Samstag: Mit ihrem dritten Saisonsieg, bei dem sie von Startplatz sechs an die Spitze stürmten, übernahmen sie gleichzeitig die Tabellenführung und gehen als Spitzenreiter der Gesamtwertung ins Finalwochenende am Hockenheimring.
Bekanntes Gesicht im Fahrerlager
Am Sonntag stattete Philipp Eng, ehemaliger Fahrer im ADAC GT Masters, seiner alten Wirkungsstätte einen Besuch ab. Der gebürtige Salzburger hat von 2011 bis 2017 insgesamt 38 Rennen in der Serie bestritten und einen Sieg gefeiert. Aktuell fährt er als BMW-Werkspilot in Nordamerika, durfte aber vor ein paar Wochen seine ersten Runden in einem Rennauto auf dem Salzburgring drehen. Eng saß in einem BMW M4 GT4.
“Ich bin tatsächlich das erste Mal seit langer Zeit als reiner Fan an einer Rennstrecke und genieße es sehr”, erklärte Eng. “Ich freue mich riesig, dass das ADAC GT Masters hier auf dem Salzburgring fährt. Eine so tolle Rennserie hier zu haben, ist super für den Salzburgring und die gesamte Region.”
Doppelrolle im Auto und am Mikrofon
Für Luca Link war es ein Wochenende der Premieren: Für FK Performance bestritt er sein erstes Rennwochenende im ADAC GT Masters und fuhr zudem seine ersten Runden auf dem Salzburgring. Die GT3-Premiere reichte dem Piloten aus der ADAC GT4 Germany aber noch nicht.
Während am Samstag sein Teamkollege Joseph Ellerine den Start fuhr, saß Link als Co-Kommentator an der Seite von Frank Hufstadt in der Sprecherkabine. Der 22-Jährige meisterte beide Debüts mit Bravour.
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Zum Ende des Rennens durfte noch ein zweiter Gast in der Sprecherkabine Platz nehmen: Manuel Reuter, ehemaliger DTM-Pilot und heutiger Mentor des Haupt Racing Teams. Mit über 200 bestrittenen DTM-Rennen analysierte er das Renngeschehen detailliert und konnte seinen beiden Youngsters im Ford Mustang GT3 beim Kampf um den Sieg zusehen.
Pokale von DTM-Pilot Luca Engstler
Für Lamborghini-Werksfahrer und DTM-Piloten Luca Engstler war es ein Wochenende voller Emotionen. Das Liqui Moly Team Engstler seines Vaters Franz Engstler erzielte zwei Polepositions, konnte aber kein einziges Mal von ganz vorne starten.
Technische Probleme, Strafen und der Verlust der Meisterschaftsführung wurden gefolgt von einem eindrucksvollen Sieg. Trotz dieser Achterbahnfahrt der Gefühle ließ es sich Engstler nicht nehmen, am Sonntag den Pokal ausgerechnet an Meisterschaftskonkurrent Leyton Fourie zu übergeben, der die “Road-to-DTM”-Wertung gewonnen hat.
Eindrucksvolle Aufholjagd
Für Felix Hirsiger und Finn Zulauf war es ein schwieriges Wochenende mit vielen Rückschlägen. Nach der Rückversetzung von der Poleposition auf den letzten Startplatz für das Sonntagsrennen ging das Duo mit ordentlich Frust im Bauch an den Start und zeigte eine sensationelle Aufholjagd von zwölf Positionen bis zum Sieg.
Von noch weiter hinten haben in der Geschichte des ADAC GT Masters nur zwei Fahrerduos gewonnen: In der Saison 2013 fuhren die Audi-Piloten Christopher Mies und Rene Rast in Oschersleben von Startplatz 15 zum Sieg.
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Das übertrafen einzig Elia Erhart und Pierre Kaffer, die 2018 am Sachsenring von P26 zum Sieg fuhren. Dem Audi-Gespann half damals allerdings eine Safety-Car-Phase während des geöffneten Boxenstopp-Fensters, die das gesamte Feld komplett durcheinanderwürfelte und sie zum großen Profiteur werden ließ.
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