ADAC GT Masters: Souveräner Sieg für Hirsiger/Zulauf am Nürburgring

ADAC GT Masters: Souveräner Sieg für Hirsiger/Zulauf am Nürburgring

– Poleposition in Perfektion verwandelt: Felix Hirsiger und Finn Zulauf (Engstler Motorsport) haben sich im ersten Rennen auf dem Nürburgring ihren dritten Saisonsieg im ADAC GT Masters gesichert. Das Duo im Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 kam mit 5,737 Sekunden Vorsprung vor Niklas Kalus und Kiano Blum (Haupt) im Ford Mustang GT3 ins Ziel und übernahm erneut die Führung in der Meisterschaft. Ihre ersten Verfolger in der Tabelle, Tim Zimmermann und Leyton Fourie (FK Performance Motorsport), wurden Dritte.

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Titel-Bild zur News: Finn Zulauf

“Wir sind sehr glücklich. Wir haben wirklich alles aus dem Auto herausgeholt, was möglich war. Ich hatte einen guten Start und wusste, die ersten zehn bis 20 Minuten des Rennens werden entscheidend sein, um am Ende etwas Puffer zum Schonen der Reifen zu haben”, erklärt Hirsiger.

Teamkollege Zulauf fügt hinzu: “Der Reifenverschleiß ist bei diesen Temperaturen extrem, deshalb habe ich in meiner Hälfte versucht, den Sieg sicher ins Ziel zu bringen. Dass wir die Meisterschaft jetzt wieder anführen, ist ein gutes Gefühl. Ich mag es, der Gejagte zu sein. Wirklich wichtig ist uns aber, nach dem letzten Saisonrennen oben in der Tabelle zu stehen.”

Bei 28 Grad und strahlendem Sonnenschein ging Hirsiger im Lamborghini von der Poleposition aus ins Rennen und verteidigte Rang 1. Dahinter entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Fourie, Kalus und dessen Ford-Teamkollegen Emil Gjerdrum. In dessen Folge eroberte Kalus Rang 2 vor Gjerdrum, während der BMW von Fourie auf Rang 4 zurückfiel.

Kalus und später Blum fuhren die zweite Position beim Heimspiel ihres in Drees beheimateten Haupt-Teams sicher nach Hause und sind nach schwierigen Wochen überglücklich: “Es ist eine sehr große Erleichterung, wieder auf dem Podium zu stehen. Wir sind alle extrem glücklich”, strahlt Kalus.

“Als mir nach dem Qualifying gesagt wurde, dass ich Dritter bin, konnte ich es kaum glauben, weil niemand von uns damit gerechnet hat, so weit vorne zu stehen. Am Start wollte ich diesmal unbedingt eine Position gewinnen, und das ist mir gelungen. Von da ab haben Kiano und ich jede Runde gepusht, aber Platz 1 war zu weit weg. Vielen Dank an HRT, die über Nacht nochmal das komplette Set-up geändert und das Podium so möglich gemacht haben.”

Hinter Kalus sortierte sich zunächst Gjerdrum ein, musste aber nach dem ersten Rennviertel Fourie wieder passieren lassen. “Der Start war ein bisschen knifflig, weil die Außenlinie noch dreckig von den Trucks zuvor war”, erklärt Fourie, wieso Kalus und Gjerdrum ihn passieren konnten.

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“Ich habe es aggressiv versucht, um vielleicht noch eine Chance in Richtung des Lamborghini zu erhalten. Das ging leider nach hinten los, und beide Ford gingen vorbei. Als der Ford einen Fehler gemacht hat, konnte ich wieder vorbeigehen, aber mehr war nicht möglich. Wir haben mit diesem dritten Rang das Maximum heute für die Meisterschaft herausgeholt.”

Auf dem vierten Rang kamen die Zwillingsbrüder Sandro und Juliano Holzem (Schubert) in einem weiteren BMW ins Ziel. Als bestplatzierte Gaststarter kamen Enrico Förderer und Jay Mo Härtling (SR Motorsport) im Mercedes-AMG GT3 auf Platz 5, wodurch Förderer bei seinem GT3-Debüt stärkster Rookie wurde. Härtling hatte sich in einem sehenswerten Duell an Fabio Rauer vorbeigekämpft, der zusammen mit Storm Gjerdrum im BMW Sechster wurde.

Auf den Rängen 7 und 8 kamen Leo Pichler und Alexander Tauscher (Razoon) und Robin Rogalski und Simon Connor Primm (HGL) ins Ziel. Tauscher im Porsche und Primm im Audi hatten sich ein spektakuläres Duell geliefert, als sie im Positionskampf nahezu eine Runde im Parallelflug um die Strecke fuhren. Primm ging zunächst vorbei, musste die Position allerdings kurze Zeit danach wieder zurückgeben.

Als bestes Pro-AM-Team kamen DTM-Teamchef Gottfried Grasser und Gerhard Tweraser (GRT Grasser) im Lamborghini als Neunte an. Die Top 10 wurden von Mark Kastelic und Pavel Lefterov (Razoon) im Porsche komplettiert.

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Das zweite Rennen des ADAC GT Masters im Rahmen des Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix findet am Sonntag um 14:25 Uhr statt und wird live auf Sport1 im Free TV übertragen. Dazu zeigen Joyn und ServusTV On den zweiten Lauf in voller Länge. Das Qualifying findet am Sonntagmorgen um 8:30 Uhr statt und ist – wie später auch das Rennen – auf YouTube.com/ADACMotorsports verfügbar.

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