– Zum ersten Mal in der Geschichte der DTM eSports Championship wird der Meister in einem Onsite-Finale gekürt: Die 20 besten Simracer der laufenden Saison treten am Samstag (15. August) im Rahmen der DTM auf dem Nürburgring gegeneinander an.
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Die Karten werden dabei völlig neu gemischt, denn die während der Saison gesammelten Punkte fließen nicht in die Wertung ein – alle Piloten starten bei null. Für den Champion geht es erstmals direkt in den echten Renneinsatz: Es winkt ein Start im BMW M2 Cup beim DTM-Finale in Hockenheim.
SimRacing-Fans haben den gesamten Samstag über die Gelegenheit, den SimRacern über die Schulter zu schauen. Die Finalrennen werden im RaceRoom SimRaceCafe im Ringboulevard ausgetragen. Vormittags stehen die Trainings für die Rennen auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring auf dem Programm.
Ab 15:00 Uhr geht es in die heiße Phase: Dann starten die vier Finalrennen. Online ist das DTM eSports-Finale ab 20:30 Uhr auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.
Starkes Feld: Drei Champions im Titelkampf
In der Startaufstellung sind drei der bisherigen vier DTM eSports Champions vertreten: Moritz Löhner (Mouz), Tim Jarschel und der amtierende Champion Lucas Müller (beide Falken Simracing Team). Sie zählen zweifellos zum engsten Favoritenkreis.

Doch auch die Konkurrenz hat im Saisonverlauf aufhorchen lassen: Jonas Wanner (Alpha One by SX) sicherte sich in der Qualifikation die meisten Punkte, dicht gefolgt von Alessandro Ottaviani (Dörr eSports by SX) und Turkka Häkkinen (Needracing.com).
Nikodem Wisniewski (Williams F1 Team Gaming) schaffte mit Rang 19 gerade noch den Sprung ins Finale – noch knapper war es nur für Nils Dautzenberg (IY Racing by BRC eSports), der sich das letzte Ticket auf Position 20 sicherte.
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Vier Stunden Vollgas, ganz ohne Taktikspielchen
Auf die Piloten wartet ein intensiver Rennsamstag: Gefahren werden jeweils zwei rund 30-minütige Läufe auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring. Da keine Pflichtboxenstopps vorgeschrieben sind, zählt von der ersten Sekunde an jeder Zweikampf und jede Position.

Vor jedem Rennen stehen den Fahrern fünf Minuten Freies Training sowie ein siebenminütiges Qualifying zur Verfügung. Zeit zum Durchatmen bleibt nicht, denn direkt im Anschluss geht es bereits in die Startaufstellung. Die Sessions für die beiden Rennen auf dem Hockenheimring sind für 15:00 und 16:00 Uhr angesetzt, die Durchgänge auf dem Nürburgring folgen um 17:00 und 18:00 Uhr.
Einsatz im BMW M2 Cup, GT4 Test und weitere attraktive Preise
Bei der DTM eSports Championship 2026 geht es um einen Preisgeldtopf von 85.000 €. Der neue Champion darf sich neben 5.000 € Preisgeld über das Highlight des Wettbewerbs freuen: einen Einsatz im BMW M2 Cup beim DTM-Finale im Oktober am Hockenheimring.
Auf den Vizemeister wartet ein realer GT4-Test mit W&S Motorsport, der bereits am 23. August im Rahmen des DTM-Testtags auf dem Sachsenring stattfindet.
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Der Sieger des Poleposition Awards erhält einen exklusiven Kombipreis von KW und BBS – bestehend aus einem Satz Felgen sowie einem Fahrwerks-Kit inklusive Anreise nach Fichtenberg sowie fachgerechter Montage am eigenen Fahrzeug. Den Award für die schnellste Rennrunde präsentiert TrackTime, die den Gewinner mit einem Rig im offiziellen DTM-Design belohnen.
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