Sieht so das nächste Einheitsauto für die Super Formula in Japan aus?

Sieht so das nächste Einheitsauto für die Super Formula in Japan aus?

– Sieht so die Zukunft der Super Formula in Japan aus? Die Japan Motor Racing Industry Association (JMIA), eine gemeinnützige Organisation mit 80 Mitgliedsunternehmen, hat einen Prototypen für die nächste Autogeneration der Top-Formelrennserie in Japan präsentiert. Das Fahrzeug trägt die Bezeichnung JNFP-1.

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Titel-Bild zur News: JNFP-1: Prototyp für die Super Formula in Japan

Der JNFP-1 wurde unter der Leitung von Dome entwickelt, entspricht den aktuellen Sicherheitsstandards der Formel 1 und ist für den Einbau der aktuellen Generation von 2-Liter-Vierzylinder-Turbomotoren von Honda und Toyota ausgelegt.

Im Gegensatz zum aktuellen Einheitsauto in der Super Formula, dem Dallara SF23, verfügt der Prototyp über 18-Zoll-Räder und ist trotz vergleichbarer Abmessungen schwerer. Bei einem Gesamtgewicht von 750 Kilogramm (einschließlich Fahrer) ist der JNFP-1 satte 73 Kilogramm schwerer als der SF23.

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde der JNFP-1 bereits im Monat Mai auf einer Ausstellung in Yokohama. Vor wenigen Tagen war das Fahrzeug in Fuji anlässlich des vierten von sieben Rennwochenenden im Super-Formula-Kalender 2026 ebenfalls zu bestaunen.

JNFP-1: Prototyp für die Super Formula in Japan

Testfahrten im Simulator hat es bereits gegeben. Das Rollout auf einer Rennstrecke ist für die kommenden Monate geplant und soll vom ehemaligen Super-Formula-Piloten Kazuya Oshima absolviert werden. Yoshihisa Ueno, Vorsitzender des Japanischen Motorsportverbands (JRP), zeigte sich in Fuji vom JNFP-1 beeindruckt, betonte jedoch, dass “noch nichts entschieden” sei, ob das Fahrzeug tatsächlich den aktuellen Dallara SF23 ablösen wird.

“Ich glaube nicht, dass der Wert dieses Fahrzeugs davon abhängt, ob es von der Super Formula übernommen wird oder nicht. Es ist bemerkenswert, dass sich mehr als 40 japanische Konstrukteure zusammengeschlossen haben, um diesen Prototyp zu bauen. Und es ist zu hoffen, dass dies dazu beiträgt, die japanische Motorsportindustrie insgesamt voranzubringen”, so Ueno.

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JNFP-1: Prototyp für die Super Formula in Japan

“Die Super Formula erfordert ein Starterfeld von 30 Autos, wobei Sicherheit, Lieferfähigkeit und Kosten gewährleistet sein müssen. Das macht den Auswahlprozess nicht einfach. Die Auswahl des nächsten Fahrzeugs wird nicht allein vom Veranstalter bestimmt. Entscheidend ist, ob die Teilnehmer wirklich mit diesem Auto fahren wollen und ob sich in eine Bewegung in der Fangemeinde entwickelt, die dieses Fahrzeug sehen will”, sagte Ueno in Fuji.

Seit 2014 ist der italienische Rennwagenbauer Dallara der alleinige Chassislieferant für die Super Formula und hat seither den SF14 und den SF19 produziert. Bei dem seit 2023 eingesetzen SF23 handelt es sich lediglich um eine Aero-Update für den SF19. Bevor Dallara die Rolle des Einheitslieferanten für alle Teams der höchsten japanischen Formelrennserie übernommen hat, war der US-amerikanische Rennwagenbauer Swift der Einheitslieferant für alle Teams gewesen.

Der kürzlich vorgestellte JNFP-1 nun wurde unter der Führung von Dome entwickelt. Der japanische Rennwagenbauer wiederum hatte in den 1990er-Jahren einen vergeblichen Versuch unternommen, in die Formel 1 einzusteigen. 2015 kehrte Dome auf die Bildfläche zurück, indem man den F110 für die Japanische Formel 4 produzierte. In jüngerer Vergangenheit folgte der F111/3 auf Basis der Regeln der Formula Regional.

JNFP-1: Prototyp für die Super Formula in Japan

Während Dome für das Gesamtdesign des JNFP-1 verantwortlich ist, ist eine Vielzahl weiterer Unternehmen beteiligt – darunter die Toyota-Tochter TGR-D, die Mugen-Muttergesellschaft M-TEC, außerdem Toda Racing und Toray Carbon Magic (das Unternehmen, welches das aktuelle GT500-Chassis für die Super GT herstellt).

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Sollte das Konsortium den Zuschlag für den Bau des nächsten Einheitsautos für die Super Formula erhalten, dann wäre es frühestens 2029 oder 2030 realistisch, den JNFP-1 in einer für das gesamte Starterfeld ausreichenden Stückzahl zu produzieren.

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