Ford: Neues LMDh-Hypercar absolviert ersten Test in Le Castellet

Ford: Neues LMDh-Hypercar absolviert ersten Test in Le Castellet

– Das noch namenlose Ford-Hypercar hat sich erstmals bei einem Test in Le Castellet gezeigt. Der Circuit Paul Ricard wurde aufgrund der Nähe zum Hauptsitz von Chassishersteller Oreca als Testort gewählt, auf dessen Chassis der Prototyp der US-amerikanischen Marke aufbaut.

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Titel-Bild zur News: Der Ford-LMDh-Bolide testet aktuell in Le Castellet

Der Bolide wurde von Matt Campbell und Logan Sargeant gesteuert, in den kommenden Tagen werden sich Tom Blomqvist und Mike Rockenfeller am Steuer abwechseln. Beim ersten Rollout waren Campbell, Rockenfeller und Blomqvist im Einsatz.

Der V8-Bolide präsentiert sich im blau-weißen Tarnkleid mit “Ford Racing”-Schriftzug und einer schwarzen Finne. Das Design offenbart bereits interessante Details: Die von der Grundform an den Ferrari 499P erinnernde Nase ist sehr tief angesetzt – allerdings ohne die durchgehende Flügelkante an der Oberseite, wie sie etwa bei Acura, Alpine oder Genesis zu sehen ist.

Ford-LMDh (2027) zeigt sich bei Testfahrten

Ford: Neues LMDh-Hypercar absolviert ersten Test in Le Castellet

Der Splitter schließt zentral an die Nase an. An den Seiten befinden sich zwei aerodynamische Flaps (“Flicks”). Die Scheinwerfer auf, sind derzeit noch durch die Folierung verdeckt. Die obligatorischen Radhausentlüftungen weisen eine interessante Form auf. An der Seite verläuft ein Kanal zwischen Radhaus und Seitenschwellern, um den Luftstrom durchzuleiten.

Am Heck sind die seitlichen Flügelstützen am Ende des Radhauses befestigt, das oberhalb der hinteren Öffnung eine neuartige, ausgehöhlte Form aufweist und an den zentralen Karosseriebereich anschließt, an dem ein horizontales LED-Lichtband zu erkennen ist. Die unteren Panels gehen in den geschwungenen Diffusorbereich über, der in der Mitte breiter und quadratischer ausfällt.

Das Design der Heckflügel-Endplatten, die ebenfalls an den Ferrari 499P erinnern, ist ganz anders als bei den bisherigen LMDh-Boliden, deren Endplatten noch im LMP-Design der 2010er-Jahre gestaltet sind. Auch die Endplatte des Diffusors sticht ob ihrer Wucht ins Auge.

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Die Motorfinne zeigt wiederum ein sehr ähnliches Design wie beim Porsche 963, während auf der Cockpitkanzel eine große Luftansaugung mit gelber Umrandung sichtbar ist.

Highlight des Boliden ist der Sound, der an den Cadillac V-Series.R erinnert. Der 5,4 Liter große Sauger-V8 auf Coyote-Basis wurde vor einem Monat in Dearborn im Chassis montiert sowie erstmals gestartet und liefert genau die klassische amerikanische Klangnote, die man von V8-Crossplane-Motoren gewohnt ist.

“Die Tests des Hypercars begannen am Mittwoch, dem 5. August, mit mehreren Tagen Einfahrtests, die reibungslos und nach Plan verliefen”, heißt es in der offiziellen Mitteilung von Ford Racing. “Das Team absolvierte methodisch ein umfassendes Programm zur Aktivierung und Überprüfung aller Steuerungssysteme. Diese sind nun alle voll einsatzfähig und bereit für die ersten Streckentests in dieser und nächster Woche.”

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Neben Campbell, Sargeant, Rockenfeller und Blomqvist gehören auch Nick Yelloly und Sebastian Priaulx zum Aufgebot für das Debüt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in der Saison 2027. Die offizielle Enthüllung des endgültigen Fahrzeugnamens erfolgt erst nach Abschluss der Entwicklungstests.

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