“Unglaubliche Erfahrung”: Verstappen blickt auf 24h Nürburgring 2026 zurück

"Unglaubliche Erfahrung": Verstappen blickt auf 24h Nürburgring 2026 zurück

– Es ist kein Geheimnis, dass Max Verstappen mit dem aktuellen Formel-1-Reglement unzufrieden ist. Umso weniger überrascht seine Antwort auf die Frage, welches Rennen ihm in diesem Jahr bisher am besten gefallen hat: “Wahrscheinlich die Nordschleife”, sagt der viermalige Weltmeister.

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Titel-Bild zur News: Max Verstappen, Lucas Auer, Jules Gounon, Daniel Juncadella

Verstappen war in diesem Jahr gemeinsam mit Daniel Juncadella, Jules Gounon und Lucas Auer beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Start. Das Quartett führte das Rennen kurz vor Ende sogar an, ehe ein technischer Defekt am Mercedes-AMG GT3 zum vorzeitigen Ausfall führte.

Die Begeisterung des Red-Bull-Piloten kann das allerdings kaum schmälern: “Es war super cool, ein Langstreckenrennen mit meinen Teamkollegen bestreiten zu können – also mit den Jungs, die während der regulären Saison mit diesem Auto gewonnen haben.”

“Wir wussten, dass wir sehr stark sein würden”, sagt Verstappen in einem aktuellen Interview mit der BBC. “Wir waren zum richtigen Zeitpunkt in Topform, aber leider fiel das Auto aus. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Und Motorsport pur.”

Verstappen “hatte nie das Gefühl, überfordert zu sein”

Der Formel-1-Pilot hinterließ auf der Nordschleife einen starken Eindruck, insbesondere in der Startphase, als er sich vom zehnten Platz innerhalb kürzester Zeit an die Spitze vorkämpfte. “Es hat mir Spaß gemacht”, gibt der viermalige Weltmeister noch einmal zu.

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"Unglaubliche Erfahrung": Verstappen blickt auf 24h Nürburgring 2026 zurück

“Die Bedingungen waren nicht einfach. Es fing an zu nieseln. Die Strecke war rutschig. Es gab Unfälle und ‘Code 60’-Phasen.” In einer Situation wäre der Niederländer sogar beinahe abgeflogen, als er kurzzeitig die Kontrolle über seinen Mercedes verlor und mit zwei Rädern bereits in der Wiese war.

Doch Verstappen bewies einmal mehr sein Talent und die absolute Fahrzeugbeherrschung. “Manche fragten sich wohl: ‘Mal sehen, wie er sich im Rennen unter Druck schlägt – mit all diesen Situationen, die er so noch nie erlebt hat'”, weiß der 28-jährige Familienvater.

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“Aber ich habe das im Simulator schon millionenfach durchgespielt. Ich bin dort unzählige Runden und 24-Stunden-Rennen gefahren. Ich hatte nie das Gefühl, überfordert zu sein oder Ähnliches. Ich war voll konzentriert und hatte einfach eine tolle Zeit.”

Fotostrecke: Max Verstappen auf dem Weg zu den 24h Nürburgring 2026

Max Verstappen auf dem Weg zu den 24h Nürburgring 2026

“Sobald das Rennen läuft, schaltet man in einen anderen Modus. Man ist einfach voll im Tunnel. Das macht richtig Spaß.” Dass es am Ende nicht mit dem erhofften Sieg klappte, war zwar ärgerlich, könnte allerdings dazu führen, dass Verstappen einen zweiten Versuch startet.

Verstappen mit Alonso in Le Mans? “Haben darüber gesprochen”

Darüber hinaus hat der Formel-1-Pilot noch große Ziele. Er will “alle Langstreckenrennen” fahren, etwa die 24 Stunden von Spa. “Irgendwann natürlich auch die Hypercar-Klasse [in der Langstrecken-Weltmeisterschaft]”, betont Verstappen, der bereits mit einem Start im neuen Ford in Verbindung gebracht wird.

“Ich will nichts überstürzen. Ich möchte es im richtigen Umfeld tun. Zu meinen Bedingungen. Und konkurrenzfähig.” Bis es zu einem Le-Mans-Start des Red-Bull-Piloten kommt, dürfte es deshalb noch einige Zeit dauern. Doch vielleicht ergibt sich dann sogar die Möglichkeit eines gemeinsamen Starts mit Fernando Alonso?

“Wir haben darüber gesprochen”, verrät Verstappen. “Ich meine, schau dir Fernando an: Er ist 45 und immer noch extrem schnell unterwegs. Gerade für Le Mans könnte das mit seiner Erfahrung eine gute Option sein.” Immerhin hat der zweifache Weltmeister bereits zwei Le-Mans-Siege aus den Jahren 2018 und 2019 auf seinem Konto.

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Dennoch rudert Verstappen schnell wieder zurück. “Es muss in unsere Zeitpläne passen. Es muss Sinn ergeben. Und es muss zu meinen Bedingungen geschehen”, stellt der aktuelle Formel-1-Pilot klar. “Und es muss eine echte Chance geben, dort auch zu gewinnen.”

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