– Nach dem Nürburgring begibt sich der Zirkus der GT-World-Challenge (GTWC) Europe weiter nach Zandvoort, wo das vorletzte Wochenende des Sprint Cups auf dem Programm steht. (Hier geht’s zum Livestream!)
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In den Steilkurven direkt am Strand werden die Weichen für den Titelkampf gestellt. Die Entscheidung fällt dann am 3. und Oktober in Valencia. Als zusätzliche Komplikation kommt hinzu, dass sich die Teams auf verschiedene Meisterschaftsszenarien einstellen müssen.
Denn zuletzt wurde die “Mamba”, der Winward-Mercedes von Maro Engel und Lucas Auer, nach Platz drei im Samstagsrennen in Misano disqualifiziert. Das Team ging in Berufung. Der Grund war – wie bei Mirko Bortolotti in der DTM – das Radlager des Mercedes-AMG GT3.
Somit ist der Meisterschaftsstand provisorisch und alle Parteien müssen mit verschiedenen Szenarien rechnen. Tabellenführer sind Kelvin van der Linde und Charles Weerts im WRT-BMW #32 mit 49,5 Punkten vor Bastian Buus und Ricardo Feller im Lionspeed-Porsche #80 mit 47. Daniel Juncadella aus dem Verstappen-Team rangiert auf Rang drei 44,5 Zählern.
Auch der AF-Corse-Ferrari #50 von Arthur Leclerc und Thomas Neubauer hat mit 41 Punkten noch theoretische Titelchancen. Dahinter folgt die schon angesprochene “Mamba” mit 40 Punkten. Diese fünf Teams haben noch realistische Titelchancen.
Wie schon in Magny-Cours stehen 45 Autos in der Starterliste, ein Rekord für den Sprint-Cup der GTWC Europe.
GT-World-Challenge mit vollem Starterfeld
Sie ist das Original unter den GT3-Rennserien: Die GT-World-Challenge Europe kann sich auf eine lange Geschichte berufen, die ihre Wurzeln in der BPR-Serie der 1990er-Jahre hat. Die von der SRO Motorsports Group rund um GT-Papst Stephane Ratel veranstaltete Meisterschaft ist seit Jahren fest in der Motorsportszene etabliert.
Auch 2026 platzt die Serie wieder aus allen Nähten. Allein im Endurance-Cup liegen 59 Nennungen vor. Hinzu kommen 45 Nennungen für die Rennen des Sprint-Cups, was einen neuen Rekord darstellt. Viele davon bestreiten die kombinierte Saison beider Meisterschaften.
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Der Endurance-Cup gilt als die härteste GT3-Meisterschaft der Welt. Bei jedem der fünf Rennen kommen rund 20 Fahrzeuge für den Gesamtsieg in Frage. Doch auch der Sprint-Cup hat seit 2023 eine beeindruckende Entwicklung hingelegt und unter anderem mehrere Hochkaräter-Teams aus dem ADAC GT Masters aufgenommen, als diese Serie neu positioniert wurde.
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Theoretisch kann jedes Fahrzeug gewinnen, aber es gibt eine Klasseneinteilung nach fahrerischem Können. In der Regel machen die Fahrzeuge des Pro-Cups den Gesamtsieg unter sich aus. In drei weiteren Kategorien (Gold-, Silber- und Bronze-Cup) geht es vor allem um die Klassensiege. Es hat in der GTWC Europe aber auch schon den Gesamtsieg eines Bronze-Fahrzeugs gegeben.
Der Livestream ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Übertragen werden alle Sessions in voller Länge. Eine Registrierung ist nicht notwendig.
Streaming-Zeiten GTWC Europe 2026
Samstag, 19. September
1. Qualifying, ab 09:50 Uhr im Livestream
1 Rennen, ab 14:45 Uhr im Livestream
Sonntag, 2. August
2. Qualifying, ab 10:35 Uhr im Livestream
2. Rennen, ab 14:15 Uhr im Livestream
Gleichzeitig ist die GTWC Europe Teil der globalen GT-World-Challenge für GT3-Hersteller, in der Teams in vier Serien auf vier Kontinenten für ihren jeweiligen Hersteller auf Punktejagd gehen.
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Ein Live-Timing steht auf der offiziellen Seite der GTWC Europe zur Verfügung,