– Der Kondo-Ferrari #45 (Perel/Marschall/Vermeulen) wird im zweiten Rennen der 24h Nürburgring Qualifiers 2026 von der Poleposition starten. Thierry Vermeulen fuhr im Top-Qualifying mit 8:10, 275 Minuten die schnellste Zeit – allerdings mit dem kleinstmöglichen Vorsprung.
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Denn David Jahn, der Polesetter des Samstagsrennens, verpasste im Gamota-BMW #23 (Zsigo/Kranz/Jahn) die Zeit von Vermeulen nur um eine Tausendstelsekunde. “Vielen Dank an das Team für so ein Auto. Wir konnten uns seit dem letzten NLS-Rennen nochmal verbessern”, sagt Vermeulen. “Gestern hatten wir auch noch ein paar Probleme. Doch über Nacht konnte das Team ein paar Verbesserungen vornehmen. Es war toll mal eine Runde ohne Verkehr zu absolvieren.”
Startplatz drei sicherte sich der Scherer-Phx-Audi #16 (Haase/Sims/B. Green) vor dem Manthey-Porsche #911 “Grello” (Preining/Campbell). Dahinter folgt auf Startposition fünf Winward-Mercedes #3 (Verstappen/Auer), der im Top-Qualifying nicht von Formel-1-Star Max Verstappen, sondern von Teamkollege Lucas Auer pilotiert wurde.
Dunlop- und Falken-Porsche schlagen ein
Der Prosport-Mercedes #26 (Christodoulou/Grenier/Lulham), der Schnitzelalm-Mercedes #11 (Heyer/Härtling/Fitje), der Black-Falcon-Porsche #48 (Arrow/Assenheimer/T. Müller/Pereira), der zweite Winward-Mercedes #80 (Engel/Schiller/Stolz) sowie der zweite Black-Falcon-Porsche #5 (Kaya/Kiefer/Piana/Stursberg) komplettierten die Top 10.
In Vorbereitung zum Hauptrennen traten die Fahrzeuge der Top-Klasse SP 9 zu einem Einzelzeitfahren an, bei dem jeder Pilot zwei Runden fahren durfte. Nachdem die Nordschleife am Morgen zu Beginn des zweiten Qualifyings noch nass gewesen war, trocknete sie bis zum Top-Qualifying weitgehend ab, sodass alle Autos mit Slicks fuhren.
Allerdings gab es noch einige feuchte Stellen, die Alessio Picariello im Dunlop-Porsche #17 (Picariello/Boccolacci) bereits in der Aufwärmrunde zum Verhängnis wurde. Der Belgier kam auf der Nordschleife von der Strecke ab und schlug an der Leitplanke an. Nach der Aufwärmrunde musste Picariello mit dem beschädigten Auto an die Box fahren.
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Zeitenjagd trotz gelber Flagge
“Ich bin einfach dumm”, gab Picariello seinen Fehler im Anschluss zu. “Die Reifen waren nicht voll im Fenster. Ich habe versucht, sie so warm zu machen wie möglich. Ich habe das Auto in der Mitte der Kurve verloren und konnte es nicht mehr abfangen. Ich bin nicht zu hart angeschlagen, aber es war hart genug, um das Auto zu beschädigen. Das war ein blöder Fehler von meiner Seite.”
Fotos: 24h Nürburgring Qualifiers 2026
Als nächsten erwischte es seinen Teamkollegen Sven Müller im Falken-Porsche #44 (Heinemann/S. Müller/Schuring), der ebenso wie das Dunlop-Auto vom Schnabl-Team eingesetzt wird. Nach einem Abflug in der Hatzenbach war die Zeitenjagd für Müller beendet, gelbe Flaggen an der Unfallstelle bremsten die nachfolgenden Teilnehmer ein.
Zunächst schien es so, als würden nur die fünf Teilnehmer, die die Unfallstelle vorher passiert hatten, die Poleposition unter sich ausmachen. In der zweiten fliegenden Runde verbesserten allerdings zahlreiche Fahrer ihre Zeit, obwohl sie im Bereich der Unfallstelle langsamer fahren mussten.
So blieb das Top-Qualifying bis zum Ende spannend, doch an die früh gesetzte Zeit von DTM-Vermeulen, dem Sohn von Verstappens Manager Raymond Vermeulen, kam keiner der Rivalen mehr heran.
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